Angaben laut Hilfeseiten von OpenAI, abgerufen am 01.10.2026. Die Bedienlabels stehen auf Englisch und können in einer deutschen Oberfläche anders heißen. Den ganzen Ablauf zeigt Den digitalen Mitarbeiter einarbeiten.
Was du brauchst
- Tarif
- ChatGPT Work gibt es laut OpenAI in der Desktop-App für alle Tarife, bei Free und Go mit dem Vorbehalt „subject to rollout“, im Browser und auf dem Handy ab Plus (Stand 01.10.2026).
- Desktop-App
- Für die Arbeit mit einem Ordner brauchst du laut OpenAI die ChatGPT-App für macOS oder Windows.
- Nutzung
- Work teilt sich laut OpenAI das Kontingent mit Codex. Längere Aufgaben verbrauchen deutlich mehr.
- Regionen
- Einige Funktionen wie Computer Use und Memories gibt es laut OpenAI nur in bestimmten Regionen. Computer Use unter Windows gab es in der Codex-App laut Release Notes vom 29.05.2026 zum Start nicht im EWR, in der Schweiz und in Großbritannien.
Ordner verbinden
Mit Dateien auf deinem Rechner arbeitet Work laut OpenAI nur in der Desktop-App. Nachrichten und Aufgabenkontext können trotzdem in der Cloud gespeichert werden.
- Öffne die Desktop-App, wähl oben links ChatGPT und oben am Schalter Work.
- Starte einen neuen Chat und öffne einen lokalen Ordner, oder leg ein lokales Projekt an („local project“).
- Im lokalen Projekt: Projektmenü, „Edit project“, „Add folder“. „Make primary“ macht einen Ordner zum Standardordner.
- Wähl im Eingabefeld „local“, wenn es angeboten wird.
Fertig, wenn
- Der Arbeitsordner ist verbunden.
- ChatGPT nennt dir richtig, welche Dateien darin liegen.
Feste Anweisungen
Für lokale Projekte beschreibt OpenAI kein Anweisungsfeld. Die Anweisung liegt deshalb als Datei im Ordner:
- Speichere die Anweisung einer Vorlage mit „Als Datei speichern“, zum Beispiel Firmenkontext.
- Leg die Datei in
00_Anleitung. - Schreib im Auftrag: „Lies firmenkontext-anweisung.md und fang an.“
Dass Work die Datei von selbst liest, ist nicht belegt. Nenn sie in jedem Auftrag.
Freigabe
Laut OpenAI fängst du am besten mit „Ask for approval“ an. Dann arbeitet ChatGPT nur im Arbeitsordner und fragt, bevor es ins Internet geht oder den Ordner verlässt.
- Stell unter dem Eingabefeld die Freigabe auf „Ask for approval“.
Andere Modi schaltest du erst in den Einstellungen frei. Unterwegs verfolgst du laut OpenAI den Fortschritt, beantwortest Fragen, änderst die Richtung und gibst wichtige Aktionen frei.
Erster Auftrag
Laut OpenAI nennt ein guter Auftrag:
- das Ergebnis, das du brauchst,
- die Quellen, die ChatGPT nutzen soll,
- die Grenzen, an die es sich halten soll,
- woran du gute Qualität erkennst,
- wann es für deine Prüfung anhalten soll.
Ein Beispiel ist die Vorlage Kundenanfrage.
Ohne Desktop-App
Im Browser und auf dem Handy läuft Work laut OpenAI in der Cloud und kommt nicht direkt an Dateien auf deinem Rechner. Dann bleibt ein Projekt:
- Leg in der Seitenleiste ein neues Projekt an und lade die Unterlagen hoch.
- Projektmenü (•••), „Project settings“, Anweisung eintragen. Sie gilt nur im Projekt und geht deinen allgemeinen Anweisungen vor.
- Wähl im Projekt Work. Bei „Project-only memory“ gibt es Work im Projekt nicht.
Die Stand-Datei gibt die KI dann als Text aus. Lade ihn beim nächsten Mal wieder hoch.
Wiederholen
ChatGPT kann einen Auftrag laut OpenAI einmal, nach Zeitplan oder bei einem Ereignis wie einer neuen Mail ausführen. Ereignisse gibt es nicht in Free und Go, und du legst sie im Browser oder in der Handy-App an.
- Teste den Auftrag erst von Hand.
- Bitte ChatGPT, ihn regelmäßig auszuführen, etwa jeden Montagmorgen.
- Prüf die ersten Läufe unter „Scheduled“.
Aktiv sein dürfen laut OpenAI 3 Aufgaben in Free und Go, 5 in Plus, 10 in Business und 15 in Pro. Für Dateien auf deinem Rechner müssen Rechner und App laufen. Braucht eine Aktion deine Freigabe, pausiert die Aufgabe.